So klang die Melodie weiter.
Mein Oheim lobte alles, fortwährend in einem Atemzuge. Bei kleinlichen Neuerungen, die gar keine Beachtung verdienten, blieb er stehen, schaute und staunte. Dabei machte er ein Gesicht, als würde ihn die Sache sehr interessieren. Er nahm Maße, erkundigte sich nach den Herstellungskosten, schritt zwei-, dreimal auf und ab, drehte den Kopf etwas zur Seite und musterte.
Dann trat er an den alten Berelsvater heran: „Wât sed dîr emol e schlaue Kapp!“ Dabei klopfte er ihm ganz zutraulich auf die Schulter. „Esoû en Haus, dât muß Geschäfte mâchen.“
Mir war das Gerede sehr zuwider. Auch der Eidam empfand es peinlich. Darum schritten wir beide etwas voraus. Und als wir wieder außer Hörweite waren, redete der Eidam offen und machte mich auf vieles aufmerksam, das er neuzeitlicher einrichten möchte. „Awer esoûlâng, ewé mei Schwéerpapp Mèschter aß, aß neîscht ze wöllen,“ fügte er jedesmal kleinlaut, als Entschuldigung, hinzu.
Der Eidam hatte gesunde Ansichten.
Beim Schweinestall wurden wir von Berta und ihrer Mutter erwartet.
„Da kommt och nach e wénig hei erân kuken. Hei aß, woû mîr Frâleit Mèschter sin.“
Die Türe war breit aufgestoßen. Wir schritten durch den sauber geputzten Gang.