Wieder altmodische Ställe. Ich schaute sofort über die Wände in die einzelnen Abteilungen.

„Jesses, wât hutt dîr e schéne Schweîstall,“ fiel gleich der Oheim ein. Er stand noch nicht einmal mit beiden Füßen im Gang. „A wât schén Zûchtsei! A wievill sen et der? — Eng, zwoû, dreî, véer, fönef!“ Er zählte mit lauter, erhobener Stimme.

„Alt e bösse loûs!“ fiel die Berelsfrau ein. „Et sen awer nömmen dreî Zûchtsei! An fönef Brillicken! An siewen Fetter!“

„Mä, èr Zûchtschweîn sin gutt am Flèsch,“ griff ich ins Gespräch ein. Was ich sagte, war wirklich meine Ueberzeugung. Keine Aufschneiderei.

„Jô, jô,“ meinte der Oheim, und seine Stimme klang noch einen Ton höher, „geseît ên, dat dichtèg Frâleit an desem Haus sin!“

Die alte Berelsfrau hatte sich neben mich gestellt.

„D’sin âl Ställ,“ sagte sie ein wenig bedrückt. „Mer mussen ömbauen. Hei eisen Émchen wöllt nach net. Mä, am Fréjohr gin mer eis awer drun. Elo hu mîr den Hâri op eiser Seît. Da se mîr mé stârk!“

Das gefiel mir von der alten Frau.

Wir gingen ins Haus zurück. Die Berelsfrau sprach noch immer von dem Umbau des Schweinestalles. Sie hatte Sinn für das Praktische — — — — — — — — — — — — — — — — — — —