In der Küche hantierte die junge Frau bei der Kochmaschine. Es brodelte in mehreren Töpfen.
„Da gin mer elo nach op de Speîcher,“ bat die alte Berelsfrau. „Der musst jo och nach de Klèderschâf mam Léngend gesin!“
In einem Zimmer stand ein schöner, solider Eichenschrank. Den sollte Berta bekommen. So erklärte die Berelsfrau. Sie öffnete breit die beiden Türen.
Ihre Augen leuchteten. „An hei aß sei Léngend. D’aß nach e lauter Hausmâchenduch. Mer hun et selver gezîllt a gesponnen!“ Der Schrank war angefüllt von unten bis oben.
Wir setzten den Rundgang fort. Der Oheim lenkte immer wieder auf das richtige Gespräch ein und bahnte den Weg weiter. Und er bestimmte die Zeit des nächsten Besuches.
In zwei Wochen sollte ich wiederkommen. So hatten wir es abgemacht.
Dumpf schlug die Hausuhr. Es klang durchs Haus bis herauf zu uns. Viermal rief sie „Tink“, wie eine helle Kinderstimme. Dann setzte sie fünfmal „Bum“, mit dumpfem Tone hintendran.
„Jesses, scho fönef Auer!“ stöhnte der Oheim, „elo musse mer eis tommeln! Em sechs Auer fîrt eisen Zug!“
Die Berelsleute suchten uns zu überreden, doch zu bleiben, wie das so Brauch ist.