Ein leichter Wind spielt in den Obstbäumen, liebkost die Blüten und schüttelt sie tanzend auf den grünen Rasen.
Droben auf der Höhe dreht sich schläfrig die Windmühle. Einförmig singt sie den ganzen Tag ihr zirpendes Lied. Wie die Grillen.
Dorthin setzen wir uns, ins Gras, in die blühende Weide.
Lange sitzen wir da und lauschen auf die tausend kleinen Geräusche des stäubenden Sommers und fühlen uns so behaglich und glücklich, als gehörte die ganze Welt uns, uns allein. — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —
Drunten im Tal zieht eine Schar singender Studenten vorüber:
„Vu mengem Durf gong ech hier,
Dat frösch am Grënge leit,
Dohannen iw’rem große Miér
So’ weit vu mir, so’ weit — — — — —