„Komm Jämp, mir mussen hém gôn, d’aß Zeit. Wann dem Bérelsédem sei Bruder mat desem Zug könt, dann aß hién gleich hei. Hién könt vleicht nach bis erân, éer hién a Mäsch geht,“ sagte meine Frau in sorgendem Tone. Sie schlang ihre Hand in meinen Arm.

Ich fuhr auf aus meiner Träumerei. Ganz richtig, der sollte heute kommen, um im Mäsch-Hause vorzusprechen. Es wäre mir eine Erleichterung, wenn ich diese Heirat zustande brächte. Sisi verdient einen guten Mann. Und sie weiß auch einen Mann glücklich zu machen. Auch dem Berelseidam würde ich es gut gönnen, wenn sein Bruder das Mädchen heimführen könnte.

Dann würde Sisi ja auch noch sein Glück finden.

Aber Berta?....

Herbstzeitlosen blühen in den Dorfwiesen. Der Sommer geht zur Neige. Die Ernte ist eingebracht.

Wir sind bei meinen Schwiegereltern auf Besuch.

Verträumt liegt die Mühle in der tiefen Stille des Sonntagnachmittags.

Verträumt klingen die Glocken droben im Dorf. Sie läuten zur Vesper. Dort wird Berta wohl jetzt beten.

Wir sitzen vor der Mühle in der lauen Sonne und plaudern.