Henriette war ein richtiger Firlefanz, mit dem man gerne den Bauernsonntag der Schobermesse in Luxemburg verlebte und den man auch wohl gern auf einer Kirmes traf.

Aber sie war nichts für den langen Weg des Lebens.

Mizi war vom Schoß der Mutter heruntergesprungen und duckte sich näher an den Ofen. Dem war das Schnarchen vergangen. Da schob ich noch zwei Scheite nach; es war erst zehn Uhr.

„D’aß och goûr net nédèg, daß d’Bauereméderchen mat dem allerneiste Moûd fiergin........ Kuck, Mäsch Sisi. Dât aß èngt dichtègt Kand. Dât wêß sèch ze klèden, proper a fein. Mä d’aß kê Klédergeck. A wann dât net dohèm âbestoûd mißt gin, wär dât d’Médchen fir dech gewéscht!“

Mäsch Sisi war nicht übel. Ich war auch einmal in die Sisi verliebt. Sisi ist wirklich ein gutes, nettes Mädchen.

Aber Berta gefällt mir besser.

Ich erzählte der Mutter noch einmal lang und breit, was mir so gut im Berelshause gefallen hatte.

Daß es kein neuzeitlicher Betrieb war, dafür konnte Berta nicht. Sie war tüchtig und fleißig und liebte die Ordnung.

Und sie war schön und jung.