Verlorene Liebe ist doch immer verlorener Glaube....

Seine Stimme wuchs. Und sie beherrschte die ganze Kirche. „Arbeiten und hoffen und nie verzweifeln!“ In seinen Worten lag Klang, metallischer, alles überwältigender Klang.

In mir blieb Trauer....

„Wirken müssen wir, so lange es Tag ist. Wirken und hoffen und nie verzweifeln.“

Er liebte es, seine Predigt an Naturbilder des Tages anzuknüpfen. In feierlichem Tone sprach er von der winterlichen Erde, die unter Schnee und Eis erstorben ist und von der trauernden, kränkelnden Sonne, die über uns steht, matt und altersschwach, wie eine Sterbende.

„Sollen wir verzweifeln! Sollen wir nicht mehr auf einen neuen Frühling hoffen!“

Dann redete er von Job und seinem Elende und seiner Ergebung. Und er feierte Job’s Vertrauen und Job’s Belohnung.

„Darum glaubet, darum hoffet, darum liebet wie Job!“ Seine Stimme klang prophetisch, versprechend, gnadenspendend.

Wie Weihwasser, wie segnendes Weihwasser flutete sein Schlußsatz: