„Aß et esoû, Berta?“

„Jô, Jämp!“

Ihre Augen strahlten. Ihre Wangen glühten. Und ich zog sie an mich und küßte sie heiß, leidenschaftlich....

Langsam schritten wir am Amaliendenkmal vorbei, hinüber in die Neutorstraße.

Bauernjungen kamen vom Jahrmarkt, kräftige, kerngesunde Gestalten. Sie stießen sich in die Hüfte und sahen sehnsüchtig nach meinem schönen Mädchen.

Studenten gingen vorüber. Dünne, schmächtige Kerls.

„Hei, kuck sie zwé!“ So hörte ich den einen zu seinem Kameraden sagen. „D’aß e flott Médchen!“

Die Studenten blieben stehen, drehten sich um, blickten uns nach und zogen den Mund spitz zusammen.

„Jô, esoû hu mîr der wéneg an der Stâd.“ Das sagte einer laut, daß Berta es hören mußte. Ein tiefes Rot huschte über ihre Wangen.