Eine freche Bande, diese Studenten. Aber Recht hatten sie.... Wie die Berta, gibt es nicht viele in der Stadt.

Berta wollte schon mit dem Mittagszuge nach Hause fahren. So würde der Vater nichts von der Zusammenkunft merken.

Das gefiel mir nicht. Nein, sie durfte so früh nicht fort dieses erste Mal. Das konnte nicht sein an diesem schönen heiligen Tage.

Sie blickte mich groß, angstvoll in die Augen. „Da get mei Papp granzég,“ meinte sie schüchtern.

„Da loß dé granzen. Hé wöllt jo dach net onst Gleck. Dât musse mir ons selver sichen.“

Endlich willigte sie ein.

Wir gingen hinunter in die Stadt, durch die Großstraße, über den Wilhelmsplatz, zum „Goldenen Anker.“

Das Haus war voll lärmender Menschen. Wir setzten uns gleich an den Tisch. Wir aßen, ohne viel zu plaudern. Bisweilen suchten sich unsere Blicke.

„Hei bleiwe mer net lâng,“ meinte Berta, „d’sen ze vill Leit hei. D’Könnt e Könnigen eis gesinn, an dohém mengem Papp eppes so’en. An da wär d’Feier am Stréi.“