„Los mer eis awer net zevill an de Kapp setzen,“ meinte mein Vater. „Ech trauen dem Aalen nömmen hallef.“
Ich war nicht so kleingläubig.
Nein, der Berelsvater muß einwilligen, muß, muß.... Wie sollte der gegen sein ganzes Haus ankämpfen.... Gegen seine Frau und seine Kinder.... Nein, er muß einwilligen. Das wird ihm der Oheim schon beibringen....
Ich blieb voller Hoffnung; und ungeduldig wartete ich auf die Nachricht vom Oheim.
„Hén wärd woûl den nächste Sondég mat der Norîcht kommen,“ meinte die Mutter.
Dann kam etwas ganz Unerwartetes.
Vom Berelsvater erhielt ich Donnerstags folgenden Brief:
Herr Welsch!
Ich tue Ihnen zu wissen, daß Sie sich nicht mehr um meine Tochter Berta zu bemühen brauchen, und wenn ich vorher etwas von der Zusammenkunft in Luxemburg gewußt hätte, so wäre meine Tochter nicht hingekommen. Das können Sie mir glauben, und Sie können sich anderswo eine moderne Frau suchen, da mit meinem Willen niemals etwas aus der Sache wird. Ich hoffe nun hiermit mit Ihnen abgerechnet zu haben.