— Das ist nicht wahr! Ich weiß, Onkel, daß du nicht dumm bist. Mütterchen sagte nicht so. Mütterchen sagte, daß der Onkel gut ist, sehr gut, nur ... nur ...

— Nur was? Wie sagte dir Mütterchen?

— Ich habe vergessen ...

In diesem Augenblick öffnete sich die Tür, und auf der Schwelle stand Peter. Er war blaß und sichtlich erschüttert. Er lächelte mir bitter zu, aber ehrlich, zum erstenmal seit einem Jahr, und sagte:

— Zwei Töchter ...

Und dann:

— Jan, Martha will, daß du ihr Tom bringst.

Ich ging mit Tom in das Zimmer. Als sie den Sohn erblickte, streckte sie beide Hände nach ihm aus.

— Tom, komm und sieh! Du hast zwei Schwesterchen, zwei auf einmal! Das ist für dich! Du wirst mir verzeihen, Tom, nicht wahr? Du wirst verzeihen ... Aber das ist für dich, nur für dich, mein Liebster, einziger, geliebter Sohn! Sie sagte das mit abgebrochener Stimme, das Kind an ihre Brust drückend.

Tom dachte nach.