Und ich kenne doch diese Wüste und sah diese Berge, die sich dort am Horizont malen. Ich bin schon einmal hier gewesen, vor langen Jahren! Nur damals eilten wir zum Leben und jetzt ... Gott, gib mir noch so viel Kraft, bis zum Grabe O’Tamors zu dringen! Um nichts anderes bitte ich dich mehr.

Ich habe dem Mondvölkchen versprochen, aus der Wüste zurückzukehren, wenn meine Kräfte reichen sollten und dann bis zum Ende meines Lebens bei ihnen zu bleiben; aber ich weiß, daß ich aus der Wüste nicht zurückkehren werde ... Obwohl vielleicht jetzt meine Gegenwart an den warmen Teichen notwendiger wäre als jemals.

Wenn das wahr ist ...

Eine seltsame und furchtbare Kunde vernahm ich im Augenblick meiner Abreise.

Hört es, Menschen auf der Erde:

Ich wollte gerade den Wagen besteigen und verabschiedete mich von der kleinen Schar der Zurückbleibenden, als ich plötzlich am Eingang zu der Mulde zwei Menschen bemerkte. Im ersten Augenblick dachte ich, daß dies eine Täuschung sei, aber bald konnte ich nicht mehr zweifeln. Zwei Zwerge näherten sich uns eilig. Jan bemerkte sie ebenfalls und stieß einen Schrei aus:

— Sie senden nach uns! Es muß etwas Schlimmes geschehen sein!

Die Vermutung hatte ihn nicht getäuscht. Die beiden Abgesandten kamen vom Meere mit einer erschreckenden Nachricht.

Bald nach unserer Abfahrt aus dem Lande der warmen Teiche waren die kühnen Abenteurer, die ich für verloren hielt, von der Expedition nach der südlichen Halbkugel zurückgekehrt. Aber nur zwei von ihnen, der dritte wird niemals wiederkommen. Und nach den Berichten dieser beiden beschloß man, sofort zu mir ins Polarland zu senden, um mich zur Rückkehr ans Meer zu bewegen.

Die zwei, die sie für diese Mission ausgewählt hatten, hielten sich bei ihrer Wanderung längs dem Lauf des Flusses, in der Richtung, wie sie den Weg aus Adas Erzählungen kannten; so gelangten sie auf die Höhe über der See-Ebene und von dort durch verschiedene Schluchten zur Polarmulde.