Er wandte sich mit dem Gesicht nach Norden und blickte über die unabsehbare Fläche des Mare Imbrium.
— Wenn wir dorthin gelangen könnten, sagte er, würden wir einen verhältnismäßig ebenen Weg vor uns haben, aber wie wäre das zu ermöglichen ... Höchstens wenn wir uns kopfüber ...
Ich folgte mit den Blicken der bezeichneten Richtung. Das Regenmeer, glatt und eben, von der Sonne beleuchtet, erschien mir als ein Paradies, im Vergleich mit dem furchtbaren Innern des Eratosthenes. Es begann fast dicht unter unseren Füßen, scheinbar so nahe, daß ein Sprung genügen würde, es zu erreichen. Doch trennte uns ein senkrecht abstürzender, tausend Meter hoher Felsen von dieser Ebene.
Wir drängten uns alle aneinander und sahen mit unaussprechlicher Sehnsucht hinunter. Wir fühlten weder Ermattung, noch die brennenden Strahlen der Sonne, die bereits hinter der Felsengrenze über uns aufging.
Nach einer Weile wiederholte Peter:
— Dorthin werden wir nicht gelangen ...
Ein lauter Weinkrampf Marthas, die nicht mehr fähig war sich zu beherrschen, antwortete ihm.
— Schweig! schrie Varadol, sie bei der Schulter packend, oder ich werfe dich von hier hinab! Wir haben genug Sorgen!
Da trat plötzlich Tomas hervor.
— Sei still — und du weine nicht; wir werden auf das Mare Imbrium hinüberkommen, — holen wir den Wagen.