Er hatte diese Musik unter ganz eigenen Umständen, in einer eigenen Situation seines Lebens zum ersten Male und zwar gut gehört. So eröffnet zuweilen ein Moment eine unversiegbare Quelle der wohlthätigsten Empfindungen durch die Erinnerung in unserm Herzen.

[13] Ich hätte dem Pfleger die Hände küssen mögen &c.

S. liebte die Blumen sehr, vorzüglich die Rosen. Ein Rosengarten war ihm der erfreulichste Anblick und er bezahlte zuweilen die Erlaubniß, die Rosen selbst abschneiden zu dürfen — ein wahres Fest für ihn — ziemlich theuer. Handeln war überhaupt seine Sache nicht: hatte er auf die Forderung etwas weniger geboten und man war nicht sogleich zufrieden, so gab er das Geforderte, ohne weiter ein Wort zu verlieren; oder machte militärisch links um und ging. Es war zuweilen possirlich, ihn kaufen zu sehen; auch fühlte er sehr gut, daß ihm das Handelstalent abging, und wir mußten daher so manches für ihn besorgen. Hier einige seiner Aufträge in schnurrigen Knittelversen:

Mein lieber Herr Gevatter Schnorr,

Wohl unsern freundlichen Gruß zuvor.

Ihr wißt, daß wir mit jedem Wind

Wohl Euer treuer Gevatter sind,

Als bitten wir, Ihr wollet dann

Auch einen Dienst uns lobesann

Aus lauter Gunst und guten Willen