Nicht mit Versen liebt’ er und Aepfeln und zierlichen Locken,

Sondern mit völliger Wuth, hielt alles andre für Tand nur.

Oft, oft kamen die Schafe von selbst zurück von der Weide

Zu der Hürd’, und der Hirt saß einsam und sang Galateen

Bis zum Abend vom Morgen schmelzend am Ufer im Riedgras,

Mit der schmerzlichen, schmerzlichen Wunde tief in dem Herzen,

Von der cyprischen Göttin, die ihm in die Leber den Pfeil warf.

Aber er fand das Mittel; er setzte sich hoch auf den Felsen,

Schaute hinaus in das Meer und hob zum Gesange die Stimme:

Ach Galatea, Du Schöne, warum verwirfst Du mein Flehen?