Weißer bist Du wie frischer Käs und zarter wie Lämmer,

Stolzer wie Kälber und herber wie vor der Reife die Traube.

Also erscheinest Du mir, wenn der süße Schlaf mich beschleichet;

Also gehst Du von mir, wenn der süße Schlaf mich verläßt;

Fliehest von mir wie ein Schaf, das den Wolf, den grauen, erblickte.

Mädchen, die Liebe zu Dir schlich damals zuerst in das Herz mir,

Als mit meiner Mutter Du kamst, Hyacinthen zu sammeln

Auf dem Hügel, und ich die blumigen Pfade Dich führte.

Seitdem schau ich immer Dich an, und kann es durchaus nun,

Kann es nicht lassen; doch kümmert es Dich, beim Himmel auch gar nichts.