3.). Es folgen die Proben, und Preistabelle der Streiberischen Bänder. Die Preise, welche schon jetzt niedriger seyen, als die eurigen, würden nächstens noch herunter gehen, schreibt Streiber.
4.). Beiliegender Bindfaden ist ein Pariser Stab, der auf der Probe und Preistabelle der Elberfelder Bänder gemeint ist. Es heißt im Originale aune (sprich Ohne) de Paris. – und ich habe den Fehler gemacht, indem aune sonst eine Elle heißt.
5.). Streiber hat schon vor länger als 8. Wochen beiliegende Bestellung gemacht: – um einen Anfang zu machen, um zu sehen wie die Waare im Stüke ausfällt, schreibt er. – Ich habe dies lächerlich gefunden, um eines Duzend Willen anzuscheeren: und daher die Bestellung Dir nicht eher geschikt, und ihm nicht geantwortet. Thue jezt, was Du willst. Die Fracht (von 1. Duzend Stükel!) will er tragen. Ich halte Streibern für einen Narren
Lebe wohl, und grüsse herzlich Eltern, und Geschwister.
Den beigeschloßenen Brief gieb sogleich auf die Post. Der arme Teufel, der mich dauert, dem ich aber nicht helfen kann, erwartet Antwort.
Dein treuer Bruder
J. G. Fichte.
In Folge der erwähnten Anklage ging Fichte Anfang Juli 1799 nach Berlin und kehrte erst zu Ende des Jahres zurück, um mit seiner Familie ganz dahin überzusiedeln (I, 309 f. II, 277. 284). Unterdeß war sein vertrautester Bruder Gotthelf gestorben, weshalb der nächste Brief an denjenigen unter seinen Brüdern gerichtet ist, der ihm nach jenem der liebste war, nämlich Gottlob.
32.
Jena, d. 20. Februar. 1800.
Lieber Bruder,