Der Winter 329 auf 328, den Alexander in Zariaspa zubrachte, war in vielfacher Beziehung merkwürdig. Die Versammlung der baktrianischen Großen, das Eintreffen neuer Kriegsvölker aus dem Abendlande, zahlreiche Gesandtschaften europäischer und asiatischer Völker, dazu das rüstige Treiben in diesem stets siegreichen, abgehärteten Heere, das bunte Gemisch makedonischen Soldatenlebens, persischen Prunkes und hellenischer Bildung, das alles zusammen gibt das ebenso seltsame wie charakteristische Bild für die Hofhaltung des jugendlichen Königs, der sehr wohl wußte, daß er zu dem Ruhm seiner Siege und Gründungen noch die feierliche Pracht des Morgenlandes und die volle Majestät des höchsten irdischen Glückes hinzufügen müsse, wenn nicht die neugewonnenen Völker an der Größe irre werden sollten, die sie als überirdisch zu verehren bereit waren.
In den altpersischen Formen hielt hier Alexander über Bessos Gericht. Der Königsmörder wurde der Versammlung der nach Zariaspa berufenen Großen in Ketten vorgeführt; Alexander selbst sprach die Anklage, die Berufenen, so scheint es, das Urteil, daß er schuldig sei. Er befahl, wie es das persische Herkommen gebot, ihm Nase und Ohren abzuschneiden, ihn nach Ekbatana abzuführen, ihn dort auf dem Tage der Meder und Perser ans Kreuz zu schlagen. Vor den Augen der Versammlung verstümmelt und gestäupt, ward Bessos zur Hinrichtung nach Ekbatana abgeführt.
Um diese Zeit trafen Phrataphernes, der parthische Satrap, und Stasanor von Areia in Zariaspa ein; sie brachten in Fesseln den treulosen Arsames, der als Satrap von Areia die Invasion des Satibarzanes begünstigt hatte, den Perser Barzanes, dem von Bessos die parthische Satrapie übergeben worden war, sowie einige andere Großen, die der Usurpation des Bessos ihre Unterstützung geliehen hatten. Mit ihnen war der letzte Rest einer Opposition vernichtet, die bei besserer Führung das Gewaltrecht der Eroberung in sehr ernstes Gedränge zu bringen vermocht hätte; wer jetzt noch Partei gegen Alexander hielt, schien sich einer untergegangenen Sache oder der leichtsinnigsten Selbsttäuschung zu opfern.
Unter den Gesandtschaften, die im Laufe des Winters in des Königs Hoflager eintrafen, waren besonders die der europäischen Skythen merkwürdig. Alexander hatte im vorigen Sommer mit den skythischen Gesandten einige seiner Hetairen zurückgehen lassen; diese kamen jetzt in Begleitung einer zweiten Gesandtschaft zurück, welche von neuem die Huldigungen ihres Volkes und Geschenke, wie sie den Skythen die wertvollsten erschienen, überbrachte: ihr König sei in der Zwischenzeit gestorben, des Königs Bruder und Nachfolger beeile sich, dem Könige Alexander seine Ergebenheit und Bundestreue zu versichern, des zum Zeichen biete er ihm seine Tochter zur Gemahlin an; verschmähe sie Alexander, so möge er gestatten, daß sich die Töchter seiner Großen und Häuptlinge mit den Großen von Alexanders Hof und Heer vermählten; er selbst sei bereit, wenn Alexander es wünsche, persönlich bei ihm zu erscheinen, um seine Befehle entgegenzunehmen; er und seine Skythen seien gewillt, sich in allem und jedem den Befehlen des Königs zu unterwerfen. Alexanders Bescheid war seiner Macht und den damaligen Verhältnissen angemessen; ohne auf die Vorschläge zu einer skythischen Brautfahrt einzugehen, entließ er die Gesandten reichbeschenkt und mit der Versicherung seiner Freundschaft für das Volk der Skythen.
Um dieselbe Zeit war der Chorasmierkönig Pharasmanes mit einem Gefolge von fünfzehnhundert Pferden nach Zariaspa gekommen, dem großen Könige persönlich seine Huldigung zu bringen, da bei der freundlichen Aufnahme, die Spitamenes unter den ihm benachbarten Massageten gefunden hatte, er selbst leicht verdächtigt werden konnte; er herrschte über das Land des unteren Oxus und versicherte, Nachbar des kolchischen Stammes und des Weibervolkes der Amazonen zu sein; er erbot sich, wenn Alexander einen Feldzug gegen die Kolchier und Amazonen zu unternehmen und die Unterwerfung des Landes bis zum Pontos Euxinus zu versuchen geneigt sei, ihm die Wege zu zeigen und für die Bedürfnisse des Heeres auf diesem Zuge zu sorgen. Alexanders Antwort auf diese Anträge läßt einen Blick in den weiteren Zusammenhang seiner Pläne tun, die, so kühn sie auch sind, von der merkwürdigen Einsicht in das geographische Verhältnis der verschiedenen Länderstrecken, von deren Dasein durch seine Züge die erste Kunde verbreitet wurde, das sicherste Zeugnis ablegen. Er hatte sich bereits durch den Augenschein und durch die Berichte seiner Gesandtschaft und der Eingeborenen überzeugt, daß der Ozean, mit dem er das Kaspische Meer auch jetzt noch in unmittelbarer Verbindung glaubte, keineswegs der Nordgrenze des Perserreiches nahe sei, und daß skythische Horden noch ungemessene Landstrecken gen Norden inne hätten, daß es unmöglich sei, für das neue Reich auf dieser Seite eine Naturgrenze in dem großen Meere zu finden; dagegen erkannte er sehr wohl, daß für die vollkommene Unterwerfung des iranischen Hochlandes, die seine nächste Absicht blieb, der Besitz der angrenzenden Tiefländer wesentliche Bedingung sei, und die Folgezeit hat gelehrt, wie richtig er den Euphrat und Tigris, den Oxos und Jaxartes, den Indus und Hydaspes zu Stützpunkten seiner Herrschaft über Persien und Ariana gemacht hat. Er antwortete dem Pharasmanes, daß er für jetzt nicht daran denken könne, in die pontischen Landschaften einzudringen; sein nächstes Werk müsse die Unterwerfung Indiens sein; dann, Herr von Asien, gedenke er nach Hellas zurückzukehren und durch den Hellespont und den Bosporus in den Pontus mit seiner ganzen Macht einzudringen; bis auf diese Zeit möge Pharasmanes das, was er jetzt anbiete, aufschieben. Für jetzt schloß der König mit ihm Freundschaft und Bündnis, empfahl ihn den Satrapen von Baktrien, Parthien und Areia, und entließ ihn mit allen Zeichen seines Wohlwollens.
Noch gestatteten die Verhältnisse keineswegs, den indischen Feldzug zu beginnen. Sogdiana war zwar unterworfen und verheert worden, aber das strenge Strafgericht, das Alexander über das unglückliche Land verhängt hatte, weit entfernt, die Gemüter zu beruhigen, schien nach einer kurzen Betäubung in allgemeiner Wut seinen Rückschlag finden zu sollen; bei Tausenden waren die Einwohner in die ummauerten Plätze, in die Berge, in die Bergschlösser der Häuptlinge des oberen Landes und der oxianischen Grenzgebirge geflüchtet; überall, wo die Natur Schutz bot, lagen Banden von Geflüchteten, um so gefährlicher, je hoffnungsloser ihre Sache war. Peukolaos vermochte nicht, mit seinen dreitausend Mann die Ordnung aufrechtzuerhalten und das platte Land zu schützen; von allen Seiten her sammelten sich die Massen zu einem furchtbaren Aufgebot, und es schien nur ein Anführer zu fehlen, der die Abwesenheit Alexanders benutzte. Spitamenes, der, nach dem Überfall am Polytimetos zu urteilen, nicht ohne militärisches Geschick war, scheint, ins Land der Massageten geflüchtet, ohne weitere Verbindung mit diesem zweiten Abfall der Sogdianer gewesen zu sein; wenigstens wäre sonst nicht zu begreifen, warum er nicht früher mit seinen Skythen herbeieilte. Denn daß Alexander den Aufstand so weit entwickeln ließ, ehe er ihn zu unterdrücken eilte, war ein Zeichen, daß für den Augenblick seine Streitkräfte nicht so angetan waren, diese kühnen und zahlreichen Feinde in ihren Bergen aufzusuchen; nach der Besetzung der Alexanderstädte in Arachosien, am Paropamisos und Tanais konnten kaum mehr als zehntausend Mann verfügbar sein. Erst im Laufe des Winters trafen bedeutende Verstärkungen aus dem Abendlande ein; eine Kolonne Fußvolk und Reiter, die Nearchos, der Satrap von Lykien, und Asandros von Karien geworben hatten, eine zweite, die Asklepiodoros, der Satrap von Syrien, und Menes, der Hyparch, heranführte, eine dritte unter Epokillos, Menidas und Ptolemaios, dem Strategen der Thraker, im ganzen fast 17 000 Mann zu Fuß und 2600 Reiter, so daß nun erst der König Truppen genug um sich hatte, die Erhebung Sogdianas bis in ihre letzten Schlupfwinkel zu verfolgen.
Mit dem Frühjahr 328 verließ er das Hoflager von Zariaspa, woselbst in den Lazaretten die Kranken von der makedonischen Ritterschaft nebst einer Bedeckung von etwa 80 Mann Söldnerreitern und einige Edelknaben zurückblieben. Das Heer ging an den Oxos; eine Ölquelle, die neben dem Zelte des Königs hervorsprudelte, ward von Aristandros für ein Zeichen erklärt, daß man zwar siegen, aber mit vieler Mühe siegen werde; und in der Tat bedurfte es großer Vorsicht, diesen Feinden, die von allen Seiten her drohten, zu begegnen. Der König teilte sein Heer so, daß Meleagros, Polysperchon, Attalos, Gorgias mit ihren Phalangen in Baktra zurückblieben, das Land in Obhut zu halten, während das übrige Heer, in fünf Kolonnen geteilt, unter Führung des Königs, des Hipparchen Hephaistion, des Leibwächters Ptolemaios, des Strategen Perdikkas, des baktrischen Satrapen Artabazos, dem der Strateg Koinos beigegeben war, in verschiedenen Richtungen in das sogdianische Land einrückten. Über die Einzelheiten der Unternehmungen sind keine Nachrichten überliefert; nur im allgemeinen wird angeführt, daß die verschiedenen festen Plätze des Landes teils durch Sturm genommen wurden, teils sich freiwillig unterwarfen; in kurzer Zeit war der wichtigste Teil des transoxianischen Landes, das Tal des Polytimetos, wieder in des Königs Gewalt, und von den verschiedenen Seiten her trafen die einzelnen siegreichen Kolonnen in Marakanda zusammen. Indes waren noch die Berge im Osten und Norden in Feindeshand, und man durfte vermuten, daß Spitamenes, der sich zu den raublüsternen Horden der Massageten geflüchtet hatte, dieselben zu neuen Einfällen bereden werde; zu gleicher Zeit mußte alles angewendet werden, um dem furchtbar zerrütteten Zustande des Landes möglichst schnell durch eine neue und durchgreifende Organisation ein Ende zu machen, besonders der zersprengten, obdachlosen und der notwendigsten Bedürfnisse entblößten Bevölkerung zu helfen und sie zu beruhigen. Demnach erhielt Hephaistion den Auftrag, neue Städte zu gründen, in diese die Einwohner der Dorfschaften zu vereinigen, Lebensmittel herbeizuschaffen, während Koinos und Artabazos gegen die Skythen zogen, um womöglich des Spitamenes habhaft zu werden, Alexander selbst aber mit der Hauptmacht aufbrach, mit der Einnahme der einzelnen Bergschlösser die Unterwerfung des Landes zu vollenden. Er nahm sie ohne große Mühe. Er kehrte nach Marakanda zurück, dort zu rasten. Furchtbare Vorgänge sollten diese Ruhetage bezeichnen.
Der greise Artabazos hatte um Enthebung von seinem Dienst gebeten, der König statt seiner den Hipparchen Kleitos, den schwarzen Kleitos, wie man ihn nannte, zum Satrapen von Baktrien bestimmt. Große Jagden, Gastmähler füllten die Tage. Unter diesen war der eines dionysischen Festes, statt dessen, so heißt es, der König die Dioskuren feierte; der Gott habe darum gezürnt, und so sei der König zu schwerer Schuld gekommen; nicht ungewarnt; er habe schöne Früchte vom Meere her gesandt erhalten und Kleitos einladen lassen, sie mit ihm zu essen; Kleitos habe darüber das Opfer, das er eben bringen wollen, verlassen, und sei zum Könige geeilt; drei zum Opfer besprengte Schafe seien ihm nachgelaufen; nach Aristandros' Deutung ein trauriges Zeichen; der König habe für Kleitos zu opfern befohlen, doppelt in Sorge durch einen seltsamen Traum, den er in der letzten Nacht gehabt, und in dem er Kleitos in schwarzem Kleide zwischen den blutenden Söhnen Parmenions habe sitzen sehen.
Abends, so ist die weitere Erzählung, kam Kleitos zur Tafel; man war beim Weine froh bis in die Nacht hinein; man pries Alexanders Taten: er habe Größeres getan als die Dioskuren, selbst Herakles sei ihm nicht zu vergleichen; nur der Neid sei es, der dem Lebenden die gleichen Ehren mit jenen Heroen mißgönne. Schon war Kleitos vom Wein erhitzt; die persische Umgebung des Königs, die übergroße Bewunderung der Jüngeren, die frechen Schmeicheleien hellenischer Sophisten und Rhetoren, die der König in seiner Nähe duldete, hatten ihn schon lange verdrossen; jenes leichtsinnige Spielen mit den Namen der großen Heroen brachte ihn auf: das sei nicht die Art, des Königs Ruhm zu feiern, seine Taten seien auch nicht so gar groß, wie jene meinten, zum guten Teile gebühre den Makedonen der Ruhm. Alexander hörte mit Unwillen so verletzende Reden von einem, den er vor allen ausgezeichnet, doch schwieg er. Immer lauter wurde der Streit; auch König Philipps Taten kamen zur Sprache; und als nun behauptet wurde, er habe nichts Großes und Bewunderungswürdiges getan, sein Ruhm sei, Alexanders Vater zu heißen, da sprang Kleitos auf, den Namen seines alten Königs zu vertreten, Alexanders Taten zu verkleinern, sich selbst und die alten Strategen zu rühmen, des toten Parmenion und seiner Söhne zu gedenken, alle die glücklich zu preisen, die gefallen oder hingerichtet seien, ehe sie die Makedonen mit medischen Ruten gepeitscht und bei den Persern um Zutritt zum Könige bitten gesehen. Mehrere der alten Strategen standen auf, verwiesen dem von Wein und Eifer Erhitzten seine Rede, sie suchten vergeblich die steigende Unruhe zu stillen; Alexander wandte sich zu seinem Tischnachbarn, einem Hellenen: »Nicht wahr, ihr Hellenen scheint euch unter den Makedonen wie Halbgötter unter Tieren umherzuwandeln?« Kleitos lärmte weiter; er wandte sich mit lauter Stimme an den König: »Diese Hand hat dich am Granikos errettet; du aber rede, was dir gefällt, und lade fürder nicht freie Männer zu deiner Tafel, sondern Barbaren und Sklaven, die deines Kleides Saum küssen und deinen persischen Gürtel anbeten!« Länger hielt Alexander seinen Zorn nicht, er sprang auf, nach seinen Waffen zu greifen; die Freunde hatten sie fortgeschafft; er schrie seinen Hypaspisten auf makedonisch zu, ihren König zu rächen; keiner kam; er befahl den Trompeter Lärm zu blasen, schlug ihn mit der Faust ins Angesicht, da er nicht gehorchte: geradeso weit sei es mit ihm gekommen, wie mit Dareios zu jener Zeit, da er von Bessos und dessen Genossen gefangen fortgeschleppt sei und nichts als den elenden Namen des Königs gehabt habe; und der ihn verrate, das sei dieser Mensch, der ihm alles danke, dieser Kleitos. Kleitos, der von den Freunden hinausgeführt war, trat in dem Augenblick, da sein Name genannt wurde, zum anderen Ende des Saales wieder herein: »Hier ist Kleitos, o Alexander!« und rezitierte dann die Verse des Euripides von dem üblen Brauch, daß das Heer »mit seinem Blut Siege erkämpfe, aber deren Ehre nur dem Feldherrn zugeschrieben werde, der preislich in seinem hohen Amt thronend das Volk verachte, er, der doch nichts sei«. Da riß Alexander einer Wache die Lanze aus der Hand und schleuderte sie gegen Kleitos, der sofort tot zu Boden sank. Entsetzt wichen die Freunde; des Königs Zorn war gebrochen; Bewußtsein, Schmerz, Verzweiflung bewältigten ihn; man sagt, er habe den Speer aus Kleitos' Brust gezogen und gegen den Boden gestemmt, sich auf der Leiche zu ermorden; die Freunde hielten ihn zurück, sie brachten ihn auf sein Lager. Dort lag er weinend und wehklagend, rief den Namen des Ermordeten, den Namen seiner Amme Lanike, der Schwester des Ermordeten: das sei der schöne Ammenlohn, den ihr Pflegling zahle; ihre Söhne seien für ihn kämpfend gefallen, ihren Bruder habe er mit eigener Hand ermordet, ermordet den, der sein Leben gerettet; er dachte des greisen Parmenion und seiner Söhne, er wurde nicht satt, sich anzuklagen als den Mörder seiner Freunde sich zu verfluchen und den Tod zu rufen. So lag er drei Tage lang über Kleitos' Leichnam, eingeschlossen in seinem Zelte, ohne Schlaf, ohne Speise und Trank, endlich vor Ermattung stumm; nur einzelne tiefe Seufzer tönten noch aus dem Zelte hervor. Die Truppen, voll banger Sorge um ihren König, kamen zusammen und richteten über den Toten; er sei mit Recht getötet; sie riefen nach ihrem Könige; der hörte sie nicht; endlich wagten es die Strategen, das Zelt zu öffnen, sie beschworen den König, seines Heeres und seines Reiches zu gedenken, sie sagten, nach den Zeichen der Götter habe Dionysos die unselige Tat verhängt; es gelang ihnen endlich, den König zu beruhigen; er befahl dem zürnenden Gotte zu opfern.
So im wesentlichen die Angaben unserer Quellen; sie genügen nicht, den wirklichen Verlauf des schrecklichen Ereignisses, noch weniger zwischen dem Mörder und dem Ermordeten das Maß der Schuld festzustellen. Wie furchtbar die Tat war, zu der den König der wilde Zorn des Momentes hinriß, — in Kleitos trat ihm zum erstenmal die ganze Entrüstung und Empörung entgegen, die sein Wollen und sein Tun unter denen, auf deren Kraft und Treue er sich verlassen mußte, hervorgerufen hatte, die tiefe Kluft, die ihn von der Empfindung der Makedonen und Hellenen trennte. Er bereute den Mord, er opferte den Göttern; was er anderes hätte tun sollen, unterlassen die Moralisten, die ihn verdammen, zu sagen.