[80] Tieck, Schriften, 1, Einleitung XXVIII; vgl. Aus Schleiermachers Leben, 3, 126; Raich, Dorothea Schlegel, 1, 20.
[81] Novalis, 2. Theil, 194, 197.
[82] Ebd., 194.
[83] Novalis, 3. Theil, 195.
[84] Raich, Novalis, 156.
[85] Novalis, 2. Theil, 192.
[86] Genoveva, 110 f. Hier muss erwähnt werden, dass es auch ein poetisches Lieblingsspiel der Romantiker war, bildliche Darstellungen episch zu schildern, „Gemälde in Worten zu malen“. Tieck und Wackenroder thun es in den „Herzensergießungen“, Tieck wiederholt es im „Sternbald“, A.W. Schlegel schließt sich mit den Sonetten über die Dresdener Gemälde an, Brentano ahmt die Sitte im „Godwi“ nach. Kunstgespräche und theoretische Auseinandersetzungen in Dichtungen einzuschalten, „Genialität und Kritik“ zu verbinden, entspricht der romantischen Kunsttheorie. Als anregende Vorbilder für dieses Theoretisieren im Kunstwerke gehen Goethes Analysen des „Hamlet“ im „Wilhelm Meister“ und Heinses Gemäldeschilderungen im „Ardinghello“ voraus. Die Erklärung der gemalten Legenden für eine Zuhörerschaft gibt der Sache in der „Genoveva“ etwas Predigtmäßiges. (Vgl. A. Kerr, Godwi, Berlin 1898, 19 ff.; A.W. Schlegel, WW., 8, 16.)
[87] Genoveva, 211 ff.
[88] Haym, 456 ff.; Dilthey, 427 ff.
[89] Über Hülsen vgl. Haym, 445 ff.