[401] Tieck, Schriften, 13. Bd., 323 ff.
[402] Novalis, Schriften, 2. Bd., 36.
[403] Es ist unter den Jenaer romantischen Freunden immer nur von Böhme und seiner „Morgenröthe“ die Sprache. Tauler und die anderen Mystiker kamen wenigstens für Tieck erst später an die Reihe, und so ist es erklärlich, dass sich in der „Genoveva“ von Tauler keine deutliche Spur auffinden lässt.
[404] Benützt wurde für die folgende Untersuchung eine Ausgabe der „Morgenröthe“ mit dem Titel: „Morgen-Röte im Aufgangk das ist: Die Wurtzel oder Mutter der Philosophiae, Astrologiae und Theologiae, Aus rechtem grunde. Oder Beschreibung der NATUR Wie Alles gewesen und im anfangk worden ist: wie die Natur und Elementa Creatürlich worden seind; auch von beyden qualitäten Bösen und Guten / woher alle Ding seinen Vrsprung hat / und wie es am Ende dieser Zeit werden wird: auch wie Gottes- und der Höllen-Reich beschaffen ist / und wie die Menschen in jedes Creatirlich wirken. Alles aus Rechtem Grunde / in Erkentnus des Geistes im wallen GOttes mit fleiß gestellet durch Jacob Böhmen In Görlitz / im Jahr Christi 1612 seines Alters 37. Jahr / Dingstag in Pfingsten. Gedruckt zu Amsterdam 1656“.
[405] Böhmes Lehren finden sich ausführlicher wiedergegeben bei Ludwig Feuerbach, Sämmtliche WW., 4, 131–183. Vgl. Zeller, Geschichte der deutschen Philosophie seit Leibniz, München 1875, 12 ff.
[406] Tieck, Genoveva, 157 ff.
[407] Haym, Romantische Schule, 630 f. In den „Grundzügen der philosophischen Naturwissenschaft“ (Berlin 1806), worin Steffens seine Naturphilosophie aphoristisch skizziert, heißt es in einem Fragmente, S. 11: „Die Geschichte sowohl als die Natur sind geschlossene Totalitäten; in beiden offenbart sich die ganze Totalität.“
[408] Morgenröthe, 198.
[409] Morgenröthe, 584.
[410] Ebd., 12, 503.