[Der vierzehnte Brief.][Von Friz .. noch keinen Brief]: Fritz wurde von der Übernahme seiner Weimarer Verpflichtung durch Klopstock abgehalten, den übertreibende Gerüchte vom zügellosen Leben des Herzogs und seines Freundes erregt hatten. — [kleine Reise]: nach Ilmenau.

[Der fünfzehnte Brief.][Todt meiner Schwester]: Cornelie war am 8. Juni 1777 gestorben. — [Henrietten]: die Gräfin Bernstorff, Gustchens Schwester (vgl. S. [23], [27]). — [Christels Frau]: Luise, geb. Gräfin Reventlow.

[Der sechzehnte Brief.][Jungen]: der Weimarer Kammerherr Karl Friedr. Sigismund Frhr. v. Seckendorff (1744-1785).

[Der siebzehnte Brief.][Schardt]: Sophie Friederike Eleonore v. Schardt, als Gattin des Regierungsrates v. Schardt (vgl. S. [36]) Schwägerin der Frau v. Stein, war als Tochter des Kanzleidirektors Andreas v. Bernstorff in Hannover mit Gustchens Schwager und späterem Gatten, dem Grafen Andr. Petr. Bernstorff verwandt.

[Der achtzehnte Brief.][kleinen Schardt]: vgl. S. [42]. — [Geburtstag]: 7. Januar. — [neuen Paare]: Fritz Stolberg hatte sich mit Agnes v. Witzleben verlobt.

[Gräfin Auguste an Goethe.][heiß beweinten, so vermißten Brüder]: Friedrich Leopold war am 5. Dezember 1819, Christian am 18. Januar 1821 gestorben. — [the Songs of other times — die Harfe von Selma]: Anspielung auf die Ossian-Übersetzung, die Goethe seinem »Werther« eingefügt hatte. — [das Geliebte Weib]: sie hatte am 8. August 1783 den Grafen A. P. Bernstorff, ihren verwitweten Schwager, geheiratet. — [Kinder]: Stiefkinder, sieben Söhne und drei Töchter. — [verlohr ... den Gatten]: Graf Bernstorff starb 21. Juni 1797. — [Ein Sturm riß den Jüngern hin]: Fritz, schon lange schwer leidend, starb, wie man sagte in der Erregung über den grimmigen Angriff, den sein einstiger Studienfreund Joh. Heinr. Voß in der Schrift »Wie ward Fritz Stolberg ein Unfreier?« 1818 gegen ihn anläßlich seines (schon 1. Juni 1800 vollzogenen) Übertritts zum Katholizismus und der dadurch bedingten schriftstellerischen und praktischen Wirksamkeit zugunsten katholisch-aristokratischer Tendenzen gerichtet hatte.

[Letzter Brief Goethes.][viel Provinzen]: Ev. Johannis 14,2. — [wider Wissen und Willen verletzt]: am 2. Februar 1789 hatte Goethe, als am 15. November 1788 Fritz die geliebte Gattin Agnes (vgl. S. 43) verloren hatte, ihm geschrieben: »Wenn ich auch gleich für meine Person an der [materialistischen] Lehre des Lucrez mehr oder weniger hänge und alle meine Prätensionen in den Kreis des Lebens einschließe, so erfreut und erquickt es mich doch immer sehr, wenn ich sehe, daß die allmütterliche Natur für zärtliche Seelen auch zartere Laute und Anklänge in den Undulationen ihrer Harmonien leise tönen läßt und dem endlichen Menschen auf so manche Weise ein Mitgefühl des Ewigen und Unendlichen gönnt.« — [tödtlichen Krankheit]: am 17. Februar 1823 war Goethe plötzlich an Herzbeutelentzündung erkrankt, die ihn innerhalb einer Woche an den Rand des Grabes stellte; er erholte sich langsam im Verlauf des März.


Gedruckt bei Breitkopf und Härtel in Leipzig

[Anmerkungen zur Transkription:]