Albert.
Ja, was das für ein Kopf ist!

Magister.
Klärt mich auf.

Breme. Ja, ja, das ist's nun eben, was man hinter Hermann Breme dem Zweiten nicht sucht. Er hat Konnexionen, Verbindungen da, wo man glaubt, er habe nur Kunden. So viel kann ich euch nur sagen, und es wissen's diese Leute, dass der Fürst selbst eine Revolution wünscht.

Magister.
Der Fürst?

Breme. Er hat die Gesinnungen Friedrichs und Josephs, der beiden Monarchen, welche alle wahre Demokraten als ihre Heiligen anbeten sollten. Er ist erzürnt, zu sehen, wie der Bürger- und Bauernstand unterm Druck des Adels seufzt, und leider kann er selbst nicht wirken, da er von lauter Aristokraten umgeben ist. Haben wir uns nur aber erst legitimiert, dann setzt er sich an unsere Spitze, und seine Truppen sind zu unsern Diensten, und Breme und alle brave Männer sind an seiner Seite.

Magister. Wie habt Ihr das alles erforscht und getan und habt Euch nichts merken lassen?

Breme.
Man muss im stillen viel tun, um die Welt zu überraschen. (Er geht
ans Fenster.) Wenn nur erst der Hofrat fort wäre, dann solltet ihr
Wunder sehen.

Martin (auf Bremen deutend).
Nicht wahr, das ist ein Mann!

Albert.
Er kann einem recht Herz machen.

Breme.
Und, lieber Magister, die Verdienste, die Ihr Euch diese Nacht erwerbt,
dürfen nicht unbelohnt bleiben. Wir arbeiten heute fürs ganze
Vaterland. Von unserm Dorfe wird die Sonne der Freiheit aufgehen.
Wer hätte das gedacht!