Und du Sentenzen sprichst, wird unser Herz erweicht.
Wär es dem Marmor gleich, so darfst du uns erscheinen,
Wie Medon uns erschien und Myriaden weinen.
Doch leb! Dein Torus sei von edler Brut ein Nest,
Steh hoch, wie der Olymp, wie der Hymettus fest;
Kein Phalanx Griechenlands, nicht Römische Balisten
Vermögen je dein Glück, o Händel, zu verwüsten!
Dein Wohl ist unser Wohl, dein Leiden unser Schmerz
Und Händels Tempel ist der Musensöhne Herz.“
[6] Eckermann Gespräche II. S. 328 vgl. I. S. 340. Riemer Mittheilungen II. S. 663 f.