Wie dem hohen Apostel ein Tuch voll Thiere gezeigt ward,
Rein und unrein, zeigt, Lieber, das Büchlein sich dir.
LXI.
Ein Epigramm, ob wohl es gut sey? Kannst du's entscheiden?
Weiß man doch eben nicht stets, was er sich dachte, der Schalk.
LXII.
Um so gemeiner es ist, und näher dem Neide, der Mißgunst;
Um so mehr begreifst du das Gedichtchen gewiß.
LXIII.
Chloe schwöret, sie liebt mich; ich glaub's nicht. Aber sie liebt dich!
Sagt mir ein Kenner. Schon gut; glaubt' ich's, da wär es vorbey.
LXIV.
Niemand liebst du, und mich, Philarchos liebst du so heftig.
Ist denn kein anderer Weg, mich zu bezwingen, als der?