Seh' ich den Pilgrim, so kann ich mich nie der Thränen enthalten.
O, wie beseliget uns Menschen ein falscher Begriff!

VII.

Eine Liebe hatt' ich, sie war mir lieber als Alles!
Aber ich hab' sie nicht mehr! Schweig', und ertrag' den Verlust!

VIII.

Diese Gondel verglich ich der sanft einschaukelnden Wiege,
Und das Kästchen darauf scheint ein geräumiger Sarg.
Recht so! Zwischen der Wieg' und dem Sarg wir schwanken und schweben
Auf dem großen Kanal sorglos durch's Leben dahin.

IX.

Feyerlich sehn wir neben dem Doge den Nuncius gehen;
Sie begraben den Herrn, einer versiegelt den Stein.
Was der Doge sich denkt, ich weiß es nicht; aber der Andre
Lächelt über den Ernst dieses Gepränges gewiß.

X.

Warum treibt sich das Volk so, und schreit? Es will sich ernähren,
Kinder zeugen, und die nähren, so gut es vermag.
Merke dir, Reisender, das, und thue zu Hause desgleichen!
Weiter bringt es kein Mensch, stell' er sich, wie er auch will.

XI.