Bestandtheile des Holzes.
Das Holz besteht im Wesentlichen aus der eigentlichen Holzfaser, kleinen Mengen von Saft- und Aschebestandtheilen und einer veränderlichen Menge hygroskopischen Wassers.
Holzfaser (Cellulose). Die reine Holzfaser, deren Menge etwa 96 Proc. von dem völlig trocknen Holze beträgt, ist nach der Formel C6H10O5 zusammengesetzt und besteht in 100 Theilen aus
| Kohlenstoff | 44,45 |
| Wasserstoff | 6,17 |
| Sauerstoff | 49,38 |
Der Pflanzensaft besteht zum grössten Theile aus Wasser und enthält organische und unorganische Substanzen theils aufgelöst, theils suspendirt. Die unorganischen Saftbestandtheile, welche nach dem Verbrennen des Holzes als Asche zurückbleiben, sind ihrer Qualität nach bei allen Holzarten gleich (vergl. Seite [133]). In der Praxis nimmt man an, dass der Aschengehalt der Brennhölzer durchschnittlich 1 Proc. betrage[193].
Der Wassergehalt ist im Allgemeinen bei den weichen Hölzern grösser als bei den harten. Man fand in 100 Gewichtstheilen des frisch gefällten Holzes:
| Hainbuche | 18,6 | Föhre | 39,7 | |
| Birke | 30,8 | Rothbuche | 39,7 | |
| Traubeneiche | 30,8 | Erle | 41,6 | |
| Stieleiche | 35,4 | Ulme | 44,5 | |
| Weisstanne | 37,1 | Fichte | 45,2 |
Gewöhnliches lufttrockenes Holz lässt sich betrachten als bestehend aus:
| 40 | Th. | Kohle (incl. 1 Th. Asche), |
| 40 | „ | chemisch gebundenem Wasser, |
| 40 | „ | hygroskopischem Wasser. |