Zwielicht
An den himmelhohen Mauern nieder, durch das Fenster, zwischen den Gardinen das erste Morgenlicht.
Leise – grau – tot.
Nur hoch oben das arme bißchen Himmel und die drei Sterne.
Und ich liege und brüte und würge an meinem blöden Leid.
Dich will ich! Dich! …
Und mein Wille und meine große Pein schreit in mir: Dich will ich! Dich! Dich!
Nichts ist in der müden Welt als das Grauen und der Zweifel.
Und du und ich. Du und ich und unsre Sehnsucht.
Und unsre Sehnsucht will neuen Anfang. Unsre Sehnsucht, die nie sterben kann! Nie! –