Breite Schatten wogen vom Osten her über die Welt mit den Geheimnissen heimlicher Laute und Gestalten.

Drüben sinken die müden Gluten, sinken und sinken …

Kühle Schauer vom Wasser her durch leises Geflüster, singendes Plätschern und Murmeln.

Langsam, langsam schiebt sich die Silhouette eines Kahns durch silberspiegelnde Glätte, langsam, langsam den Nebelfernen zu.

Tiefe, tiefe Einsamkeit, Friede, Grauen: meiner Seele zu süß, viel zu süß …

Rote, warme Lichtlein glimmen fern in niedriger Enge zwischen breit geballten, schwarzen Wipfeln.

Und unter weitentfachter, goldiger Pracht wandre ich mit eiligen Füßen durch weiße Nebel den Lichterchen zu, den armen, glimmenden, heimlichen Lichterchen.

Zu dir, ma Dame! Zu dir! …