An den stillen Wassern gehen wir hin durch den Garten. Und wir sehen alles Getier, das in den Lüften lebt und im Wasser und auf der grünen Erde, und nennen es mit neuen Namen. Und wir sehen die Menschen, und über sie erlöst nennen wir sie mit neuen Namen und haben an ihnen unser staunendes Ergötzen. Wir sehen Bäume, Sträucher, Kräuter und Blumen und nennen sie mit neuen Namen. Und Lüfte, Winde, Wasser, Sonne, Mond und Sterne nennen wir mit neuen Namen. Denn alles, alles ist nun anders geworden und neu, und du und ich, wir sind zwei dumme Kinder, die spielen und staunen, und gaffen und lernen …
Du?!
Hörst du mich durch alle deine Masken, deine törichten Masken?
Das ist das Lied unserer Sehnsucht und unserer Ahnung.
Trüb noch, trübe und zag.
Aber ich weiß und will noch ein andres. Das ist das letzte und höchste. Das kümmert sich nicht um Himmel und Rätsel. Das ist das Lied von den Nähen, das Lied von den enthüllten Nähen.
Wann wird seine Zeit gekommen sein?
Wann werden wir wollen?
Leise, leise kommt der Tag und mit ihm die Feigheit und die Angst und – der Zorn! –