Alles ist so einsam, eine so tiefe leuchtende Ruhe.

Aber durch das Einsame, hoch, hoch am klaren Himmel kommt ein Wölkchen gezogen, ein einziges langes weißes Wölkchen, ein wunderliches Wölkchen...


Die Dose.

Es ist in der Abenddämmerung. Der rote Sonnenuntergang bringt nur noch ein letztes rosa Licht ins Zimmer, das schon dunkelt. Eben noch so eine Ahnung von einem matten, matten rosa Licht. Mein Sofatisch, der vor dem breiten Pfeiler mitten zwischen den beiden kleinen Fenstern steht, bekommt kaum einen Schimmer ab. Es liegt nur noch so in den Gardinen.

Ich stehe in der einen Fensterecke und habe die Dose im Auge, die auf dem Tisch zwischen dem Schreibgerät steht. Es ist eine gelblackierte Holzdose, ein kleines norwegisches Bauernkunstwerk, eine Schnitzerei, die ich mir „aus der Kultur“ mit hierhergebracht habe in meine verspätete Sommerfrische.