Aber diese unverwüstlichen Geranien!...
Leuchten das ganze Jahr mit diesen grellfröhlichen Bauernfarben.
Letzt vergangenen Sonntag haben wir Erntefest gefeiert. Im Gasthaussaal gab’s natürlich Tanzvergnügen. Diese Bauerndirnen alle und Ackerbürgermädchen in ihren grellen, hellfarbigen Kleidern. Klatschrosenrot und cyanenblau... Und oben auf der engen Gallerie siedelten, flöteten und trompeteten die Musikanten, unten aber rauschte und jauchzte die junge Lust und stampfte, drehte sich, schleifte und wirbelte und wurde nicht müde.
Die Geranien...
Und die Astern! — Die Herbststerne! —
Sie beginnen schon welk zu werden, und die weißen bekommen hellgelb-braune Spitzen an ihren vielen schmalen Blütenstrahlen.
Die kühlen Nächte mit ihren bleichen Sternen und huschenden Mondlichtern, wenn der Wind über die Hügel und die fahlen Stoppelfelder kommt, um das Haus weht und im Rauchfang singt! —
Das erste Frösteln dieser Nächte und Abende, wenn die ersten Bratäpfel in die Gespräche bei der Lampe zischen und mit ihrem Duft das warme Zimmer erfüllen.
Das Gekrissel der Astern mit ihren welkenden Farben in diesem müden, linden Sonnenlicht! —