Hoffnungsvoll sprach zu den Hirten: „Und hatte nicht jeder von diesen das Aussehen eines Pilgers gleichwie wir?“
„Ja,“ erwiderten die Hirten, „und zwar ziemlich lange.“
„Wie weit,“ fragte Hoffnungsvoll, „mochten sie wohl auf ihrer Pilgerschaft schon gekommen sein, als sie noch verstoßen wurden?“
„Manche über diese Berge hinaus, viele jedoch nicht bis hierher,“ war die Antwort der Hirten.
„O,“ riefen die Pilger, „wie nötig ist’s also, daß wir den Herrn, den Allmächtigen, um Kraft anflehen!“
„Ja,“ sagten die Hirten, „und sie auch wohl anwenden, wenn sie euch verliehen ist.“
Christ und Hoffnungsvoll wünschten nun ihre Reise fortzusetzen. Die Hirten waren es zufrieden und geleiteten sie noch bis an das Ende des Gebirges. Auf der letzten Anhöhe, Klar genannt, wo man mit bewaffnetem Auge schon die Tore der himmlischen Stadt sehen konnte, blieben sie stehen. Sie gaben den Pilgern ihr Fernrohr. Diese aber waren von dem, was sie auf diesen Bergen gesehen hatten, so tief erschüttert, daß ihnen die Hand zitterte und sie keinen sichern Blick durch das Glas zu tun vermochten; indes glaubten sie doch die Tore und etwas von der Herrlichkeit der Stadt zu erkennen.
Indem sie sich zum Weitergehen anschickten, sangen sie:
Wie wird uns sein, wenn endlich nach dem schweren,
Doch nach dem letzten ausgekämpften Streit