„Haben sie euch nicht eine Beschreibung des Weges mitgegeben?“

„Ja.“

„Habt ihr nicht am Scheideweg in dieser Beschreibung nachgesehen?“

Sie mußten bekennen, daß sie dies nicht getan, daß sie es gänzlich vergessen hatten.

„Haben euch die Hirten nicht vor dem Verführer gewarnt?“ fragte der Glänzende weiter.

„Ja,“ sagten die Pilger, „aber wir ahnten nicht, daß es dieser angenehme, süßredende Mann sein könnte[125].“

Hierauf stellte er ihnen ihre große Torheit vor Augen, befahl ihnen, sich niederzulegen, und züchtigte sie scharf mit seiner Geißel. „Welche ich liebhabe,“ sprach er, „die strafe und züchtige ich[126]. So seid nun fleißig und tut Buße (Offenb. 3, 19). Geht nun weiter und achtet genau auf die andern Anweisungen der Hirten!“

So bedankten sie sich für alle ihnen erwiesene Güte und wanderten vorsichtig weiter auf dem richtigen Weg, indem sie sangen:

König, dem wir beide dienen —

Ob im Geist, das weißest Du —