Nach kurzer Zeit erblickten sie auf der Straße einen Mann, der langsam und ohne Begleitung ihnen entgegenkam. Da sprach Christ zu seinem Gefährten: „Dort sehe ich einen Mann auf uns zukommen, der Zion den Rücken gekehrt hat.“
Hoffnungsvoll erwiderte: „Ich sehe ihn wohl; laß uns nun auf unsrer Hut sein, vielleicht ist er auch ein Verführer.“
Als er nun — sein Name war Atheist (Gottesleugner) — mit den Pilgern zusammentraf, redete er sie an und fragte nach dem Ziel ihrer Reise.
„Wir gehen,“ antwortete Christ, „nach dem Berg Zion.“
Bei diesen Worten brach Atheist in ein lautes Gelächter aus.
Christ. Was soll dein Gelächter bedeuten?
Atheist. Daß ihr so unwissende Menschen seid und einen so beschwerlichen Weg geht, von dem ihr nichts als Elend ernten werdet.
Christ. Warum? Meinst du, wir würden nicht angenommen werden?
Atheist. Nicht angenommen? Es gibt in der ganzen weiten Welt keinen solchen Ort, wie ihr euch träumen lasset.
Christ. In dieser Welt allerdings nicht, aber in der zukünftigen.