[200] Es ist ein köstlich Ding einem Mann, daß er das Joch in seiner Jugend trage; da ein Verlassener geduldig sei, wenn ihn etwas überfällt, und seinen Mund in den Staub stecke und der Hoffnung warte (Klagel. 3, 27-29).

[201] Es ist besser, du essest kein Fleisch und trinkest keinen Wein und tust nichts, daran sich dein Bruder stößt oder ärgert oder schwach wird (Röm. 14, 21).

[202] Die göttliche Traurigkeit wirkt zur Seligkeit eine Reue, die niemand gereut (2. Kor. 7, 10); selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden (Matth. 5, 4).

[203] Schaffet, daß ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern (Phil. 2, 12).

[204] Es gefällt manchem ein Weg wohl; aber endlich bringt er ihn zum Tode (Spr. 14, 12).

[205] Sie fressen die Sündopfer meines Volks und sind begierig nach ihren Sünden (Hos. 4, 8).

[206] Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden (Ps. 90, 12).

Achtes Kapitel.
In der Herberge des Gajus und auf dem Eitelkeitsmarkt.