[80] Ich versinke in tiefem Schlamm, da kein Grund ist; errette mich aus dem Kot, daß ich nicht versinke und das Loch der Grube nicht über mir zusammengehe (Ps. 69, 3. 15. 16).
[81] Betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen! (Eph. 6, 18.)
[82] Es hoffen auf Dich, die Deinen Namen kennen; denn Du verlässest nicht, die Dich, Herr, suchen (Ps. 9, 11).
[83] Das römische Heidentum mit seinen Christenverfolgungen.
Fünftes Kapitel.
Ein treuer Gefährte und ein frömmelnder Schwätzer.
Der Weg führte nun Christ über eine kleine Anhöhe, die zu dem Zweck aufgeworfen war, damit die Pilger von hier aus den Weg vor sich übersehen konnten. Als er daselbst Umschau hielt, erblickte er Getreu in einiger Entfernung seines Weges wandeln. Mit lauter Stimme rief er ihm nach, er möge ein wenig warten. Getreu wandte sich um nach ihm, und Christ rief abermals, so laut er konnte: „Warte, warte doch, bis ich zu dir komme!“
„Nein,“ antwortete Getreu, „es gilt mein Leben, der Bluträcher ist hinter mir!“