„Man muß sich nur vorsehen,“ entgegnete Demas, indem er errötete.

„Nicht um einen Schritt,“ sagte Christ, „wollen wir uns der Silbermine nähern, sondern still unsern Weg fortsetzen.“

Hoffnungsvoll. Was gilt’s! wenn Nebenwege kommt und dieselbe Einladung erhält, so wird er sich gewiß verführen lassen, dahin zu gehen, um zu sehen.

Christ. Ohne Zweifel; denn seine Grundsätze stimmen zu dem Weg, und ich fürchte sehr für ihn.

Demas rief ihnen nun nochmals zu: „Wollt ihr denn nicht herüberkommen, um die herrlichen Dinge zu sehen?“

Christ aber antwortete ihm rund heraus: „Du bist ein Feind der rechten Wege des Herrn; du bist deines Abfalls wegen schon gerichtet, warum willst du uns in gleiche Verdammnis stürzen? Wenden wir uns jetzt vom Wege ab, so werden wir einst vor dem Herrn, unserm König, mit Schanden dastehen müssen, wo wir doch mit Freudigkeit vor Ihm erscheinen sollten.“

„Ei,“ beteuerte Demas, „ich bin ja euer Bruder. Wartet ein wenig, so will ich mit euch gehen!“

„Wie heißest du?“ fragte Christ. „Bist du nicht Demas?“

Demas. Ja, ich bin es, aber ich bin Abrahams Sohn.

Christ. Ich kenne dich wohl. Gehasi ist dein Urgroßvater gewesen (lies 2. Kön. 5, 20-27) und Judas dein Vater, und du bist in ihre Fußtapfen getreten. Deine Worte sind nichts als teuflischer Trug. Dein Vater hat als ein Verräter am Strang geendet, und du verdienst kein besseres Los. Sei versichert, wenn wir zum König kommen, dann werden wir Ihm von deinem Verhalten Nachricht geben.