Er schwamm, und er wußte, wie gut und sicher er schwamm…

Jetzt noch eine Länge, und dann noch eine. Und während dieser einen, die er für die vorletzte hielt, wurde er die Gegner nicht los. Er fühlte, es war unmöglich auf diese Weise. Er mußte seinen Stil aufgeben und sich durchs Ziel arbeiten, so gut es ging.

Er schlug an.

Und nochmals stieß er ab.

Und jetzt—er fühlte es, wie er am Ende seiner Kraft war. Er würde auch diese Länge noch zu Ende bringen, die wie endlos vor ihm lag, aber so wie die anderen nicht mehr. Wer war denn noch neben ihm?… Er sah zur Seite. Niemand?—Das gab ihm neuen Mut, und er holte zu neuen Stößen aus. Zugleich aber war es ihm, als ob man ihm zurief, und als er nochmals unwillkürlich den Blick erhob, sah er, wie auf dem Seitensteg ein Herr neben ihm herlief, mit den Händen fuchtelte und ihm fortwährend zuschrie:—Genug!—genug!—es ist ja zu Ende!—

Zu Ende?—Was?—Darum lag niemand mehr neben ihm. Er wandte sich um und stieg ans Land.

Die Musik blies immer von neuem Tusch; die ganze Zuschauermenge hatte sich wie ein Mann erhoben und schrie und winkte mit Tüchern und Hüten, und Felder trat in ein wirres Gewühl von durcheinander redenden und durcheinander laufenden Menschen.

Aber wer war es denn, dem man zujubelte?—Wem galt all diese
Erregung?—Wer war der Sieger?—Einer konnte es doch nur sein.

Niemand schien es zu wissen.

Nur daß er es nicht war, das sah er!—Niemand kam zu ihm, niemand kümmerte sich um ihn.