Sein Herz klopfte.
Da sah sie ihn an und lächelte. Noch immer entgegnete sie ihm mit keinem Worte. Aber er wußte jetzt, was er begehrte zu wissen.
Er nahm ihre schlaff herabhängende Hand. Er küßte sie nicht. Aber mit beiden Händen umfaßte er sie innig, mit einem zarten und zugleich festen Druck.
"Dora Syk," sagte er leise, und seine Stimme bebte noch immer, "die Erde ist so arm an Glück in unseren Tagen. Sollten wir nicht einmal versuchen, zusammen glücklich zu sein?"
Sie sahen sich an. In seinen Augen glühte die heiße, stumme, begehrende Bitte.
Er hatte gesiegt. Er sah es an dem Ausdruck ihrer Augen, dem Lächeln ihres Mundes, und er fühlte es an der Wärme ihrer Hand, die er nicht losließ.
Sie zog sie zurück. Sie wollte nicht, daß die Stimmung sie überwältigte.
"Schenken Sie mir noch einmal ein, Grach.—So.—Und nun lassen Sie uns vernünftig zusammen sprechen, nun, wie Leute, die nicht mehr ganz jung sind, über so etwas sprechen sollten."
Ihre Stimme hatte nur äußerlich den scherzhaften Klang.
Sie machte noch eine Pause, ehe sie begann.