bi foftein is ’t en Drinker — an de soßtein geit nix flinker —
söben un de tein — denn gode Nacht min Hein —
nu sloop man fein — so ’n twintig Mool.“ —
Zu 30 heißt es dann noch: „Siehst du woll — nu hebbt wi Talje vull, vallera!“
Hierzu wäre zu bemerken, daß „Talje“ mit dem engl. tally, Kerbholz, Zählstrich zusammenhängt. — „De Groten to fiif“ sind Schnäpse zu 5 Pf. das Glas. — Bei 8 pflegt es auch zu heißen: „Gaht wie alle Nacht op un dal.“ — „De ganze Rummelee“ statt „alle negen“ ist Ausruf beim Kegeln; „twe Veerlanner Been“, wie zuweilen für 11 gebraucht wird, stammt ebenfalls daher. Zu 12 singt man auch wohl: „in Horborg is’t datselbe.“ — Bei der „halben Talje“ wird gern ein Schluck genommen, daher: „bi foftein is’t en Drinker.“ (Vergl. Mitt. a. d. Quickborn IV. 91). Zu 16 hörte ich die Variante: „an de soßtein geit dat flinker“: man arbeitete nun frisch gestärkt weiter.
Der verstorbene C. Rud. Schnitger regte beiläufig die Frage an, ob das „foftein maken“ vielleicht mit der Berechnung von Häuten und Fellen nach Zimmer zu 4 Decher zu 15 Stück zusammenhängen könne.
Was sich der Speicher erzählt
Hein: Uns’ Ol hett mi ’n Mark in de Hand drückt un seggt, ik sall uns dafor Brod un Snaps mitbringn.
Kodl: Na, un wat hest du brocht?