»Wenn die Herrschaften gestatten, kehren wir noch mit ihnen zurück.«
»Gern,« erwiderte Thea, »ich brauche lustige Gesellschaft,« und sie ging mit Gernsheim voraus.
»Einziges Weib, das ist ja ein göttlicher Zufall. Ich hatte rasende Sehnsucht nach dir, wollte mich hier betäuben, es ging aber nicht. Du ahnst ja nicht, welches Verlangen ich nach dir habe. Eine ganze Woche hast du mich warten lassen. Wann sehe ich dich?«
Er nahm ihr den Mantel von den Schultern und preßte einen heißen Kuß auf ihren Hals.
»Vorsicht, du Tollkopf!«
»Wann kommst du?«
»Morgen.«
Sie betraten den Saal.
Thea war von sprudelnder Lustigkeit, sie schüttete den Sekt hinunter, als wäre er Wasser. Sie tauchte ihre Fingerspitzen in das Eiswasser und fühlte ihr Blut prickeln. Sie fing die Blicke der Männer auf und gab sie strahlend zurück. Gernsheim wurde eifersüchtig. Hart setzte er sein Glas auf den Tisch, daß es zerbrach. Thea, die ihm gegenübersaß, lachte leise. Da fühlte er schmeichelnd und liebkosend einen kleinen, zarten Frauenfuß auf seinen Knien. Seine Hände preßten schmerzhaft diesen Fuß. Das Blut schoß ihm ins Gesicht, seine Blicke sprachen: ›Komm!‹
»Ja,« flüsterte sie über den Tisch hinüber und stand auf. Lukas und Andersen, im Gespräch vertieft, merkten nicht, daß auch Gernsheim verschwunden.