»Lotte,« flüsterte er unter Küssen, »gibt es etwas hier, was Dich zurückhält?«
»Nein!«
»So fahren wir morgen zusammen nach München, willst du?«
Da nickte sie stumm, legte ihren Arm um seinen Nacken und schmiegte ihre Wange an die seine.
Es war ein heißer Strom, der sie verband. Hier die sinnliche Gier — dort die Begierde nach dem Kinde.
* *
*
Ebba, ich weiß nicht, ob ich glücklich bin — denn ich lebe unbewußt. Ich bin eingehüllt in Wolken. Um mich sprühen Funken, zucken Blitze, die für Sekunden die Wolken vertreiben. Ich weiß nicht, ob ich, nachdem die Wolken zergangen sind, glücklich sein werde. Nur das weiß ich, daß ich so tun mußte, wie ich getan. Mein Schicksal hat mich erreicht.
Ebba — ich bin mit einem Manne fortgegangen. Er begehrte mich, und ich ließ mich nehmen. Wir leben in einem Rausch, in einem Taumel. Er liebt mich herzlich und ehrlich, das fühle ich — aber ohne Bestand.
Frei wir beide — so soll es sein.
Und ich, Ebba, ich liebe ihn, denn er soll der Vater meines Kindes werden.