»Also, Sie sind unverändert zurückgekehrt?«

»Unverändert.«

Langsam schlenderten sie die Tauentzienstraße entlang. »Und wo haben Sie die Sommermonate verlebt, gnädiges Fräulein?«

»Ich war erst mit einer Freundin an der Ostsee, wo wir fleißig gebadet haben, und die übrige Zeit habe ich in meinem Elternhaus verbracht.«

»Und jetzt studieren Sie fleißig für Ihr Konzert, wie ich vermute?«

»Sehr fleißig. Es gibt noch viel Arbeit bis dahin zu bewältigen. Je näher der Termin rückt, je weniger bin ich mit meinem Können zufrieden.«

»Haben Sie den Tag schon festgesetzt?«

»Ja, die Konzertdirektion drängt, ich werde mich morgen entscheiden.«

»Lassen Sie es mich zeitig wissen, damit ich für Sie arbeiten kann. Ich muß mich ja wohl doppelt ins Zeug legen, da Sie die Hilfe von Thea Westphal entbehren müssen.«

Sie sah ihn fragend an.