So saß er wartend.

Endlich kam sie. Ganz allein. Und ringsum kein Mensch als sie und er. Langsam kam sie einher. Sie trug noch immer Schwarz, die Trauer um ihren Vater. Auf ihrem Haar schimmerte die Sonne. Es flimmerte und funkelte.

Er steht auf und geht ihr entgegen.

Als sie ihn sieht, bleibt sie unwillkürlich stehen.

Er tritt dicht an sie heran.

»Sie wollen mich los sein — Sie haben mir das Geld zurückgeschickt — aber eines muß ich wissen — haben Sie« — seine Aufregung ist so groß, daß er Mühe hat, zu sprechen — »haben Sie sich dem Kommerzienrat verkauft?«

Sie mißt ihn mit einem eisigen Blick. »Was kümmert Sie das?«

Ihre Kälte und Ruhe macht sein Blut kochen, seine Hand fährt in die Tasche und umspannt den Revolver. »Du wolltest mir nicht angehören — aber wenn du — wenn du« — wieder würgt ihn die Erregung — »du sollst auch keinem anderen angehören — hörst du?«

Verächtlich sieht sie ihn an.

»Hast du ihm angehört?« schreit er jetzt laut.