Dich seiner Seele, nimm sie gnädig in den Arm,

Wenn Mühsal endlich ihn erkennen läßt und ahnen,

Daß er nicht länger sich den steilen Pfad kann bahnen;

Wenn starr und gläsern schon sein mattes Auge blickt,

Ein letztes Lebewohl dem Sternenhimmel schickt;

Wenn seine bleichen Lippen, die im Fieber brennen,

Noch einmal Deinen heiligen Namen leise nennen;

Wenn kalter Schauer Not das schwache Fleisch ergreift

Im Augenblicke, da der Todeshauch es streift;

Wenn schwere Finsternis schon auf dem Geiste lastet