"Wenn ich könnte, packte ich die ganze Welt in eine Beißzange und hämmerte sie mit dem schwersten Küferhammer platt!" lacht der Exfourier.

"Apropos, was macht denn der Salomon, wenn er närrisch wird, he?" fragt der Zuckerhannes.

"Ei, hast ihn ja selbst gesehen und gehört!" erwiedert der Rückfällige.

"Wenn kein Mensch an Etwas denkt, fängt er an zu schimpfen und behauptet, es sei Einer draußen, der ihn in Einem fort schimpfe und ihn schlagen wolle. Ist's Tag, dann läuft er oft auf die Verwaltung oder zum Doctor und verklagt seinen Feind, von dem Niemand etwas sieht, hört und weiß!"

"Das ist spaßig! ... Grausig! ... Salomons Feind ist der Teufel! ... So ergeht es vielen Franzosen in der Zelle," spricht der Kilian! ...

"Die Beamten und der Doctor lachen den Salomon aus wie wir Alle, sagen, mit der Zeit würden die Einbildungen von selbst verschwinden und es scheint auch richtig so zu kommen, denn er ist schon jetzt viel ruhiger als noch vor 3 Wochen und—"

"Zur Arbeit, Leute!"

unterbricht der Werkmeister den Rückfälligen, die letzte Minute der Erholungszeit ist vorüber, die Sträflinge eilen zu ihrem Geschäfte zurück und die Meisten arbeiten eifriger als bisher den ganzen Tag, denn wer am Sonntag ein Stücklein Butter oder am Ende des Monats ein halbes Pfund Schnupftabak kaufen will, darf mit der Fertigung des vorgeschriebenen Tagwerkes nicht zurückbleiben.

"Schule! ... Zweite Klasse! ... Schule!"

Der Ruf zur Schule ergeht wöchentlich einigemal an Alle, welche das 36. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt haben und ihm folgt selten ein Sträfling mit Widerwillen.