„Die werden wohl arg teuer sein,“ erklärte Mathes weise. „Alleweil, wenn’s arg teuer ist auf dem Jahrmärktle, sagt Mina auch, Mutter soll gehen.“

„Also gut, mag es heute beim Töpflekauf bleiben, das Denkmal sehen wir uns morgen an!“

Mathes und Peter stiegen vergnügt wieder abwärts in die Küchentiefe und erzählten Hulda strahlend, Tante Eva würde mitgehen. Von Rechts wegen hätte nun Hulda höchst vergnügt und fröhlich sein müssen, vielleicht auch einen kleinen Hopser tun oder doch wenigstens den Buben ein Küchlein als Botenlohn geben müssen, doch nichts von allem geschah. Sie lachte nicht, sie freute sich nicht, sie seufzte nur, und zwar so schwer, als müßte sie einen Mühlstein aus einem tiefen, tiefen Brunnen heraufholen, just als wäre Töpfle kaufen bitterschwer.

Das war doch sonderbar!

Und reden tat Hulda auch nicht, außerdem wollte sie noch Zucker in die Fleischsuppe schütten, und es war gut, daß Ida rechtzeitig zu Hilfe kam.

Auch Ida sagte es, mit Hulda sei heute nichts anzufangen.

Da gingen die Buben wieder in den Garten zurück und schielten hinüber nach dem Nachbarhaus. Herta und Irene gefielen ihnen zwar immer noch nicht sehr, kurzweiliger waren sie aber doch als die seufzende Hulda.

Herta und Irene sahen von oben herab die Buben im Garten herumwandern, und sie sagten zueinander: „Sollen wir sie einladen? Ach ja, vielleicht laden sie uns dann auch ein!“

Ein paar Minuten vergingen, da erschienen die beiden Mädchen im Garten, und Herta rief gleich den Buben zu: „Heute spielen wir nicht, wir haben sehr viel zu tun.“

Nun taten ihnen die Sternbuben aber nicht den Gefallen zu fragen, was sie zu tun hätten; die dachten: Na, dann nicht, und kümmerten sich nicht weiter um die Nachbarinnen.