„Endlich!“ sagte Eva, und ihre Mutter seufzte tief. Wie soll das mit den beiden werden! dachte sie bekümmert. Wären die nur erst wieder da, wo sie hergekommen sind!

Vorläufig schienen die Sternbübles aber gar nicht an die Rückreise zu denken. Nun sie den ersten Schreck überwunden hatten, wurden sie ganz zutraulich, und treuherzig sagten sie zu allen, die sie umstanden, guten Tag und streckten ihnen ihre Hände hin. An denen klebte viel Kohlenstaub und Reiseschmutz, und Eva von Ringewald erschrak etwas. Fein säuberlich sahen die Sternbübles eigentlich nicht aus, denn auch die Gesichter waren so schwärzlich, als hätten die Buben schon in der Lokomotive gesteckt.

„Na, nun kommt nur!“ sagte die Geheimrätin bedrückt. Ihre Freude über den Besuch war nicht sehr groß. Trotzdem nahm sie freundlich Mathes an der Hand, Eva führte Peter, ein Träger trug das Köfferlein der beiden, und so gelangten sie alle an die Sperre.

„Eure Fahrkarten,“ mahnte Eva, „die müßt ihr hier abgeben.“

Daheim hatte die Sternwirtin ihren Bübles sehr dringlich eingeschärft, die Karten zu hüten und sie ja und ja nicht zu verlieren. Da hatten die beiden, weil zweimal Schaffner so neugierig gewesen waren, ihre Karten zu verlangen, diese zuletzt sehr gut versteckt, und sie erklärten jetzt beide wie aus einem Munde: „Die Fahrkärtle können wir net zeigen.“

„Aber ihr müßt sie doch abgeben!“ rief Eva.

„Nur heraus damit!“ sagte der Beamte an der Sperre. „Schnell, schnell, ich mache hier gleich zu!“

„Die Fahrkärtle wollen wir behalten,“ behaupteten die Buben ganz unverzagt.

„Nein, die müßt ihr abgeben, sonst — sonst —“

„Kommt ihr in die Lokomotive,“ half der Schaffner Eva, die nicht wußte, was sie den Buben androhen sollte.