Wer nicht lachte, war Herr Buchner, auch Frau von Ringewald sah tief erschrocken drein, während Eva es beinahe den Buben nachmachte. Sie schwieg aber, als der Onkel erstaunt rief: „Wie soll ich heißen? Sagt’s noch einmal!“

„Herr Brummerjan!“ Diesmal brachte nur noch Mathes das Wort heraus, Peter hatte den Kopf ganz tief gesenkt und kicherte in seine Jacke hinein.

„So, so, Herr Brummerjan werde ich in deinem Hause genannt, Renate! Das ist ja sehr erfreulich!“ Herr Albert Buchner sah bitterböse drein, und Frau von Ringewald rief ängstlich: „Aber Jungen, was redet ihr da, wer hat euch das denn gesagt?“

„Hulda,“ antwortete Mathes verlegen, dem nun auch das Lachen vergangen war. Vielleicht stimmte der dumme Name gar nicht.

„So, Hulda, natürlich! Du hast wirklich sehr liebenswürdige Dienstboten, Renate; es wäre nun wohl Zeit, daß diese Hulda aus dem Hause käme.“

„Geht hinaus, geht in die Küche!“ Eva war tief erblaßt, sie schob die Buben zum Zimmer hinaus, dann ging sie rasch zurück, und den beiden tönte ihre Stimme nach; wie Weinen klang sie. Und als die Buben schon auf der Treppe waren, hörten sie oben noch den Onkel laut und böse reden, dann dröhnte sein Schritt über den Flur, und die Türe klappte laut.

Ganz verstört kamen die beiden unten an, und weil nur ein mattes Licht Treppe und Flur erhellte, stolperten sie und bumsten laut an die Küchentüre an. Hulda öffnete erstaunt. „Na nu, da kommen wohl Stolperhans und Purzelwu-die-Treppe-runter!“ rief sie. „Ihr seid wohl vor Herrn Brummerjan ausgerissen?“

„Er heißt ja net so!“ schrieen Mathes und Peter vorwurfsvoll. „Er ist schlimm bös geworden, weil ich das gesagt habe.“ Mathes sah Hulda ordentlich strafend an, und Hulda sank tief erschrocken auf einen Küchenstuhl nieder.

„Furchtbar bös,“ klagte auch Peter.

„Das habt ihr gesagt, ihm gesagt?“ jammerte sie.