Vor dem Waldhaus schlug Kasperle Purzelbaum, einen, noch einen, schnell und schneller. Der Wanderbursch blieb verdutzt stehen, und auf einmal schlug ihm Kasperle mit seinem Bein an die Nase.
„Au!“ schrie der Wanderbursch und hielt sich seine Nase fest.
„Au!“ kreischte Kasperle und steckte seinen Fuß in den Mund.
Beide schauten sich an, und beide fragten zu gleicher Zeit: „Wer bist du denn?“
Kasperle, der nun schon wußte, es war besser, keinem Fremden
zu sagen, er sei ein echtes, rechtes Kasperle, grinste nur, der Wanderbursch aber erzählte: „Ich heiße Jörgel und suche den Meister Severin und Herrn Michael.“
„Hach!“ schrie Kasperle. „Wo kommste denn her?“
„Von weit her,“ sagte Jörgel. „Aber weißt du, vor ein paar Wochen hab’ ich einen Kasperlemann gesehen, dessen Kasperle sah genau so aus wie du.“
„Hach!“ schrie Kasperle wieder und schnitt ein fürchterliches Gesicht. „Dumm, dumm wenn du nichts weiter gesehen hast!“